»Hänsel und Gretel im Hartz-Wald«

Die Kinder müssen weg!
Keine Arbeit, kein Lohn, kein Kindergeld. Es sind harte Zeiten. Der Hartz-IV-Wald ist allgegenwärtig! Hunger! Für die arbeitslosen Eltern bleibt nur eine Konsequenz; „Die Kinder müssen weg!“ Kurzer Hand werden sie mittellos im Wald ausgesetzt.
Doch die Arbeitslosigkeit ist auch den Waldbewohnern; Wichteln, Räubern und Gespenstern, nicht fremd. Selbst der tierischen Punkrockband der Bremer Stadtmusikanten fehlt die Lebensgrundlage. Sollten Hänsel und Gretel tatsächlich von der hungrigen Hartz-Hexe verspeist werden? Oder tritt doch noch ein Sinneswandel der womöglich reuigen Eltern ein, die unter Mithilfe der solidarischen Waldbewohner, ein harmonisches Ende herbeiführen?
Die Grundschüler der Theater-AG Wedtlenstedt rückten mit ihrer Eigenproduktion „Hänsel und Gretel im Hartz-Wald“ das bekannte Grimm Märchen in ein neues Licht. Vom chorischen Sprechen bis hin zu gekonnten Gesangseinlagen begeisterten sie mit einer unglaublichen Bühnenpräsenz, die durch ein stilvolles Bühnenbild unterstützt wird. Doppelbödig und kurzweilig zugleich packten sie jung und alt.
Von Kerstin Saremba

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