»Leonce und Lena«

Ein Präsident auf dem Kuhfell-Ledersofa
George W. Push (hier: Leonce’ Vater) sitzt auf einem Kuhfellledersofa, sein Minister findet Condoleeza Rice „hot“, Valerio kommt gerade von Burger King, Leonce spielt Playstation.
Keine schlechte Idee der Theatergruppe des Abendgymnasiums, Büchners bekanntes Stück ins aktuelle Tagesgeschehen zu versetzen. Gerade der Anfang lässt auf ein interessantes Stück hoffen: Leonce’ Langeweile wird überzeugend zum Ausdruck gebracht. Leider konnte der Spannungsbogen nicht aufrecht erhalten werden, zu platt waren die Witze, zu plump die Anspielungen auf Politik und Aktualität. Wichtige Elemente zum Verständnis des Inhalts wurden unter den Tisch gekehrt. Man spürte nichts von der eigentlichen Verliebtheit zwischen Leonce und Lena, es fand keine Entwicklung statt. Unglücklich war zudem die Lautstärke hinter der Bühne und die Sicht auf wartende Schauspieler und Requisiten während der Umbauten.
Von Sarah Meier; Silja Hansen

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