»Das Ende der knackigen Bande«
Ein schräger Kinder-Krimi
„Krötenzahn und Krötenkrallen, sollst sofort in Schlummer fallen!“ Die Knackerbande um Dynamit-Paule, Fassaden-Ede und Chef hat es auf den Tresor von Professor Archimedes abgesehen. Die hypnotischen Kräfte von Kröten-Jule betören alle unerwünschten Zeugen: Kollege X und Y vom Sperrmüll, eine Gemüsehändlerin, die Frau Professor Mathilda und einen harmlos erscheinenden Landstreicher. Dieser entpuppt sich allerdings als Kommissar. Erwischt! Die Bande ist überführt bis auf Kröten-Jule, die sich über die reiche Beute freut.
In dem schrägen Kinderkrimi nach L. Krauth zeigte sich die Rollenbesetzung der Grundschul-Gruppe aus Hankensbüttel als vortrefflich gewählt. Gute Verständlichkeit, auch verfremdendes Sprechen, liebevolle Details an Verkleidungen und Bühnenbild fielen positiv auf. Vielleicht wäre bei einem von Text etwas mehr entlasteten Stück noch mehr freies Spiel möglich gewesen. Aber über einige kleine Hänger ließen komische und magische Einlagen sowie wirksame akustische Untermalungen leicht hinwegsehen.
In dem schrägen Kinderkrimi nach L. Krauth zeigte sich die Rollenbesetzung der Grundschul-Gruppe aus Hankensbüttel als vortrefflich gewählt. Gute Verständlichkeit, auch verfremdendes Sprechen, liebevolle Details an Verkleidungen und Bühnenbild fielen positiv auf. Vielleicht wäre bei einem von Text etwas mehr entlasteten Stück noch mehr freies Spiel möglich gewesen. Aber über einige kleine Hänger ließen komische und magische Einlagen sowie wirksame akustische Untermalungen leicht hinwegsehen.
Von Friederike Fellner
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