»Geistermeister«

Ein verborgener Schatz
Ein zum Tode verurteilter Schwerenöter wird zum Geist. Sein in Geldnöte geratener Nachfahre kämpft eher passiv mit seiner Gemahlin und Möchtegern-Schauspielerin. Der alkoholkranke Butler mit treu sorgender Ehefrau, das in den Herrn verliebte Hausmädchen, ein Filmproduzent nebst Dummchen, zwei kleptomanische Tanten und ein schizophrener Schauspieler plus Seelendoktor treffen im Anwesen aufeinander. Und zwar inmitten unstrukturierter Elektroarbeiten eines Handwerkertrupps. Ein Haufen von nicht weniger als 28 Personen, die fast alle nur das eine wollen - den verborgenen Schatz.
Leider wird jeder noch so kleine Sachverhalt wiederholt und die Handlung plätschert in den 110-minütigen Stück eher seicht dahin. Die schauspielerischen Leistungen waren jedoch nicht schlecht und obwohl die einzelnen Stereotypen manchmal zuviel des guten waren, legten alle viel Begeisterung und Herz in ihre Rolle.
Auch die Unterstützung durch den Eltern-Lehrer-Chor des Gymnasiums am Fredenberg aus Salzgitter war gelungen. Die Musikalische Leistung tröstete über die etwas deplatzierte Aufstellung in der ungewohnten Spielstätte hinweg.
Beim nächsten mal mehr Mut zum kürzen der Handlung zu Gunsten der Pointen! Denn mit solch einer großen Spielbegeisterung lässt sich noch vielmehr machen.
Von Sabrina-Danin Draht

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