»aENGste - denkste«

Fürchten gelehrt - gelernt
Klipp und Klapp, Konrads Daumen ab. Von Cola kriegste schwarze Füße. Eng, enger, am engsten. Iiiih! – Und wovor hast du Angst? Es gibt nichts zu fürchten, außer vielleicht: Monster, ein Angsthase zu sein, schlechte Noten, Algenschleim, Paulinchens Feuer, Dunkelheit, Hunde, Donner, Gespenster, Kindergartenpopel, Lärm, Alleinsein… Die Gruppe des THG Wolfenbüttel hat das Fürchten gelernt (darzustellen). Ihre selbst produzierte Szenen-Collage spiegelt nicht nur Kindheitserinnerungen, sondern jedem bekannte Alltagsängste.
Gekonnt schrille Schreie, mitreißende Mimik, packende Requisiten und fesselnde Choreografien erzeugten unheimlich Bühnenpräsenz. Ungewöhnliche Mittel wie das Spiel mit/in Schränken und Grimassen im Neonröhrenlicht, auf das Publikum zustürmend, erhöhten dessen Herzschlag. Treffend waren auch die vielfältigen akustischen Einspielungen von „Barbie Girl“ über rhythmische Sprechgesangsketten bis zu „Guten Abend, gute Nacht“. Mitunter nicht ohne Komik bewirkten die kurzweiligen Bilder so manche Gänsehaut. Atem anhalten – (kein ängstlicher) Applaus!
Von Friederike Fellner

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