»Sommernachtstraum«

Theater ums Theater
Die Irrungen und Wirrungen der Liebe in Shakespeares Stück so würde man meinen. Doch weit gefehlt! Eigentlich ging es um drei Handwerker, einen Mond, eine Mauer, einen Löwen und das Theater ums Theater.
Der außergewöhnlich souveräne Umgang mit Spontaneitäten war eine der herausragenden Qualitäten dieser Darbietung. Von gekonnten Zickereien, "unheimlich" echt wirkenden Stimmverstellungen, bis zu Umkleideaktionen auf der Bühne. Ein Gag jagte den nächsten, und die überraschende Einbeziehung des Publikums wurde nicht nur sofort begeistert aufgenommen, sondern auch bravourös gemeistert!
Das einzige, was man hier überhaupt bemängeln kann, waren die nicht 100% abgestimmten Musikunterlegungen sowie die kurzweilig schlechte Textverständlichkeit. Und in dieser durchweg großartigen Leistung passte alles, selbst die schlichten Kostüme und die Verwandlung zum Esel. Oberon und Titania waren sich ausgesprochen wohl gesonnen und für einen kurzen Moment machte sich die Angst breit, nach diesem Feuerwerk vor einem zu abrupten Schluss zu stehen. Jedoch waren da ja noch die zwei Liebespaare, die man so nebenbei zusammengeführt hatte und die das Ganze in einer liebevoll "medienorientierten" Schlusssequenz abrundeten. So wurde ein jeder behutsam geweckt aus diesem die Lachmuskeln überstrapazierenden Sommernachtstraum.
Von Sabrina-Danin Draht

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