»Matilda«

„Wozu brauchst du schon ein verdammtes Buch? …Ein altes Buch im Haus reicht für eine ganze Familie.“ Solchen Fragen muss sich die kleine Matilda stellen, die so gar nicht zu ihrer Familie zu passen scheint. Matilda will in die Schule, liest gern, ist klug und ist damit das Gegenteil ihrer Brüder. Herrlich stumpfsinnig glotzend werden diese neben dem lediglich am Fernsehen interessierten Vater in der meist flott gespielten und selbstverfassten Version von Roald Dahls gleichnamigen Roman karikiert. Die Mutter demonstriert durch immer wieder neue Outfits und ihre Erwartungen an Beifall auf andere Weise ihre Oberflächlichkeit.
Die Theater-AG der Giordano-Bruno-Gesamtschule Helmstedt zeigte mit ihrem Stück eine amüsane Zusammenstellung flüssig ineinander greifender Szenen, die sowohl durch Musik als auch durch den geschickten Einsatz weniger Requisiten unterstützt wurde. Matilda, eindrucksvoll gespielt von einer Schülerin der 6.Klasse, wird anfangs als „verdammter Streber“ ausgegrenzt, vermag dann aber mit ihren Zauberkünsten nicht nur die Klasse von ihren Fähigkeiten zu überzeugen.
Konfettiregen: Man feiert die Bestrafung der strengen Schwestern „Knüppelkuh“, die die Schule beherrschen. „What a wonderful world“-Musik: Matilda wird von der netten Lehrerin Frau Honig adoptiert. So viel Glück lässt auch das Publikum fröhlich nach kräftigem Applaus nach Hause gehen.
Von Ute Schneider

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