»Das Leben«

Rot, Gelb, Grün, Orange, Lila und noch mehr Farben leuchteten im LOT-Theater, um die wichtigen Fragen des Lebens zu stellen. Die Fragen nach dem Sinn, dem Blickwinkel, der Absurdität,der Logik, der Wissenschaft, die scheinbar alle Antworten parat hat und dem Glauben an Dinge, die man nicht sieht.
Von den Schülern des Wilhelm- Gymnasiums wurde eine Szenencollage geboten, die schmunzeln lässt und an die großen Fragen und Aussagen erinnert: "Ich weiß, dass ich nichts weiß", "Wie kann man etwas sehen, das gar nicht da ist?" oder "Ich glaube nur das, was ich sehe".
Die Auseinandersetzung damit wirkte trotz oder vielleicht gerade wegen des Alters der Darsteller (10.- 13. Klasse) authentisch und ließ dadurch noch viel Raum für Antwortmöglichkeiten, der am Ende von jeder Lebensfarbe einzeln genutzt wurde, um eine Weisheit von sich zu geben: "Wer einmal lebt, dem glaubt man nicht!" zum Beispiel.
Ob damit die großen Fragen geklärt sind, ist gar nicht wichtig. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung und die Erkenntnis, dass man das Leben, selbst aus verschiedenen Standpunkten betrachtet, nicht erklären kann.
Insgesamt ist es der Gruppe gelungen, ein absurdes Stück amüsant auf die Beine zu stellen. Manchmal hätte man sich ein bisschen mehr als nur verbalen Dialog gewünscht oder mehr Spiel mit den zahlreichen Objekten. Aber dem Publikum hat es gefallen.
Von Sophie-Charlotte Hensen

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