»Lass es sein, du weißt was beim letzten Mal geschah«

Was steht zuerst: die Geschichte oder die Figuren? Im Fall der Christophorusschule Braunschweig im Haus III des Staatstheaters waren es die Figuren: selbstgebaute, teils sehr originelle Puppen handelt, die in der Figurentheater AG hergestellt wurden. Und erst, als es diese gab, wurde an einer Geschichte, einer Verknüpfung des alten Professors, einer hexenähnlichen Frau, Peter Lustigs, drei mysteriösen "Viechern" und anderen gearbeitet.
Zu sehen ist am Ende die Erzählung eines Experiments, welches aufgrund einer Manipulation chaotische Folgen zeitigt, die es schnellstmöglich zu beheben gilt. Retter der ganzen verqueren Situation ist Peter Lustig, der mit Hilfe seines großen Schnüffelhundes den Täter überführt und am Schluss für ein glückliches Ende mit Party sorgt.
Ganz offensichtlich improvisierten die 13- bis 15-jährigen Schüler den Text, was leider nicht unbedingt vorteilhaft für den Spannungsverlauf war. Wie sie selbst sagten, eröffnet die Textimprovisation zwar gewisse Freiräume, doch schwierig wird es, wenn aufgrund der nicht immer ausgearbeiteten Charaktere beim Publikum diese Freiräume als Aufmerksamkeitskiller wirken.
Ein Stück also, an dessen Dramaturgie noch zu feilen wäre, welches aber trotzdem Anerkennung bei den jungen Zuschauern fand und die Frage hervorrief: Was ist wichtiger die Figuren oder die Geschichte?
Von Sophie-Charlotte Hensen

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