»Momo in der Burgruine Hardenberg«

Momo? Ja, die kennen wir Zuschauer! Aber dass Momo schon mal in Nörten-Hardenberg war das wussten wir nicht. Dieses schon 102 Jahre alte selbstbewusste Mädchen aus der Vergangenheit ohne Familie, ohne modernes Spielzeug und ohne Schulfrust bewohnt seit neuestem die Hardenberger Burg. Und wie gut ist es, dass sie da ist! Denn ob sich die Nörten-Hardenberger Kinder ohne ihre Hilfe gegen die grauen Zeitfresser hätten durchsetzen können, das muss bei dieser flott gespielten Vorführung in der Brunsviga bezweifelt werden.
Und Momos Botschaften kommen an: Besonders das Zuhörenkönnen ist eine große Kunst und Gabe, die allen Menschen hilft einander zu verstehen. Und Zeit ist ein Geschenk, dessen Wert wir erst würdigen können, wenn wir es verloren haben. Auch wenn die Spielzeugindustrie uns zudröhnt mit Gameboy, Superpuppe und tausend anderen Ablenkungen, so lernen wir doch von Momo, dass unser Leben auch toll ist ohne all diesen Firlefanz.
Es war ein Spaß, dieser spielfreudigen und textsicheren 5.Klasse der KGS Moringen zuzuschauen, wie sie unsere Welt vor der grauen Fantasielosigkeit beschützt. Das Abschlusslied, mit dem die Schülerinnen und Schüler selbstbewusst auf ihre Begabungen und Talente verwiesen, musste nach so viel Applaus sogar noch einmal wiederholt werden.
Von Kristiane Ewert

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