»Warum Hühner nicht doof sind«

„Er hat gesagt, dass ich eine dumme Kuh bin“, beklagt sich die weinende Ziege bitterlich bei ihren Freundinnen, der immer hungrigen Gans Adelheid und dem eitlen Schweinchen Annabell. Die sind da ganz ihrer Meinung: Es ist schon ein Unverschämtheit, dass die Frauen bei den Tieren immer die Dummen und die Faulen sind. Men denke da nur an die „alberne“ Gans. Da ergeht es den Männern doch viel besser. Die sind nämlich starker Wolf, kluger Fuchs oder irgendetwas anderes Tolles. Und weil das nicht stimmt und auch Frauen klug und stark sein können, gründen die Freundinnen eine Frauengruppe, die den Männern beweisen will, dass das alles nur Vorurteile sind.
Die Schüler der Grundschule Hörden zeigen mit viel Spielfreude, wie die Tiere überkommene Vorurteile hinterfragen und ganz neue Sichtweisen kennen lernen. Besonders gelungen die Schlussszene, in der sich alle Akteure zum großen Waldfest treffen um zu tanzen, zu jonglieren oder musizieren. Hier kommen nicht nur die fantasievollen Kostüme zur Geltung, sondern die Spielfreude und Bewegungslust der Kinder kann sich voll entfalten.
Einzig die deutlich hör- und sichtbaren Regieanweisungen störten den Spielfluss eines ansonsten kurzweiligen Stückes.
Von Katrin Unger

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