»Die fürchterlichen Fünf«

": Im Schülertheater ist in 99 Prozent aller Fälle ein brachialer Alles-wird-gut-Mechanismus eingebaut, gegen den Lessings "Nathan" der reine Waisenknabe ist. Erst ist Streit, Unrecht, Lieblosigkeit, Gedankenlosigkeit, Intoleranz. Am Ende ist das alles nicht mehr da.
So auch bei den fünf hässlichen Außenseiter-Tieren, die bei der Wolfenbütteler Gruppe im schulischen Milieu angesiedelt sind. Sie machen Musik, backen Brezeln, machen Party, dann sind sie wieder voll integriert in die Gemeinschaft. Wie sagt ein Mädchen: "Alle sind schön." Das ist ein bisschen Kirchentags-Romantik.
Die Schüler haben eine interessante Technik des indirekten Spiels mit Pantomime, Musik und Lautmalerei entwickelt. Respekt. Doch liegt hier allzu viel Konzentration auf der eigenwilligen Spielweise. Die Story selbst bleibt blass.
Von Martin Jasper

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