»Die Pantoffelpiraten«

10 Schritte vorwärts, 4 quer durch die Landschaft, 2 rückwärts
In Kapitän Augenklappes Familie gibt es seit Generationen nur Piraten. Der Haken daran ist: Ausgerechnet er als Pirat hasst alle Formen von Wasser, ganz besonders das Meer. Deshalb gründet er mit Gleichgesinnten eine Wohngemeinschaft. Sie leben glücklich zusammen, bis eines Tages der Postbote die Stromrechnung bringt.
Woher sollen sie das Geld nehmen? Es muss ihnen schnell etwas einfallen.
Sie "entdecken" verschiedene Möglichkeiten zu Gold bzw. zu Geld zu kommen. Dazu nehmen die Piraten zunächst einen Postboten als Geisel, welcher sich freundlicherweise anbietet, den eigenhändig geschriebenen Erpresserbrief mit zur Post zu nehmen..... In der Hoffnung auf goldene Beute überfallen sie dann einen Müllcontainer, der sich jedoch nach näherem Durchsuchen als wertlos erweist.
Eine Osterschatzsuche soll auf einem nahe gelegenen Spielplatz stattfinden. Also stürmen die Piraten das Spielplatzschiff, wo sie sich endlich zwischen Wellen aus Sand als Piraten fühlen! Bei näherer Betrachtung stellen sich die vermeintlichen Juwelen als Ostereier heraus. Nach vermehrten, versteckten Hinweisen einer Nachbarin wird endlich der Kühlschrank untersucht....und neben der Marmelade finden die Piraten tatsächlich eine Schatzkarte! Im Garten sowie im Haus gehen sie zu Werke: 10 Schritte vorwärts, 4 quer durch die Landschaft, 2 rückwärts. Der Erfolg stellt sich im Haus ein, als sie ihre Abmessungen in "Fuß" statt in Schritten vornehmen. Im Uraltsessel finden die Piraten die ehemals von der Piratenuroma versteckte Schatzdose mit Goldtalern. Das Stück endet mit einer großen Freudenfeier für alle Piraten sowie die Nachbarin, die als Ehrenpiratenbraut allerersten Grades in die Gemeinschaft aufgenommen wird.
Das Rock-Pop-Musical "Die Pantoffelpiraten" wurde aufgeführt von der Theater-AG Klasse 2-4 der Grundschule Othfresen unter der Leitung von Claudia Reinhardt-Pott und Gesine Pitak-Großhennig.
Schauspielerisch ist das Stück gut gelungen, dadurch konnte man der Handlung problemlos folgen. Leider waren der gesprochene Text sowie der Liedtext nicht immer gut zu verstehen.
Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde das Bühnenbild gestaltet, das das urig-chaotisch- gemütliche Piratenwohnzimmer darstellte. Die Lieder waren sowohl peppig und schwung- wie auch stimmungsvoll. Dadurch konnten die verschiedenen Handlungsabläufe dem jungen Publikum gut nahe gebracht werden!
Von Antje Daum und Annegret Lange

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