»Nichts bleibt verschwiegen«

Der Mörder ist immer der Gärtner?
Melancholische Musik vertont die Szenerie beim Einlass. Der Raum ist bebildert mit Figuren, die ihren alltäglichen Dingen nachzugehen scheinen. Eine professionell choreografierte Situation, musikalisch, beinahe tänzerisch und dennoch subtil. Die weiß geschminkten Gesichter sind Teil der autonomen Bühnenwirklichkeit, die die AG Darstellendes Spiel unter Nina Dammeyers Leitung gekonnt in Szene setzt. Dazu gehört auch die starke Symmetrie des Bühnenbildes. Die Gänge und Positionen der Spielerinnen und Spieler des Martino-Katharineums vermitteln immer wieder zeichenhafte Momente, die die Beziehungen der Figuren thematisieren. In diesem Sprechtheaterstück spricht der Raum mit.
Erzählt wird ein Krimi, der die gesamte 18-köpfige Familie, um die es sich dreht mit einbezieht. Dabei zeigen die ambitionierten Schülerinnen und Schüler mit ausdrucksstarker Sprech- und Körpersprache skurrile Eigenarten der einzelnen Charaktere, wie eine gespenstische Frau im Nachthemd, ein Gärtner, der seinen Worten mit der Heckenschere Ausdruck verleiht und feine Damen in Slapstickmanier.
Die individuelle Spielkraft potenziert sich im Zusammenspiel des Ensembles und mündet in einfallsreichen Effekten mit Licht und Musik, so dass eine dichte Atmosphäre entsteht.
Ein spannender Krimi.
Von Sebastian Schrader

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