»Die Freiheit nehmen wir uns«

Freiheit - Das einzige was zählt
Sie fallen erschöpft hin, kriechen vorwärts, versuchen aufzustehen, werden von einem immer wieder kehrenden ohrenbetäubenden Geräusch erneut in die Knie gezwungen und lassen doch ihr Ziel, die Freiheit über sich selbst zu erlangen, nicht aus den Augen.
In ihrem Stück „Die Freiheit nehmen wir uns“ des Kurses Darstellendes Spiel 13 – Freie Kultur Körper der Ricarda-Huch-Schule erzählen die Schülerinnen und Schüler durch gut abgestimmte Bewegungschoreographien und saubere Standbilder,
wie die eigenen Lebensumstände zum Gefängnis werden können.
Leider geht während der starken körperlichen Darstellung die Sprache ein ums andere Mal unter und manche klischeebeladene Leidensgeschichte muss man sich selbst zusammen reimen. Auch das Ende überrascht nicht sonderlich. Es wird gesungen: „Die Gedanken sind frei“. Die Wiederholung der ersten beiden Textzeilen gibt Kraft sich gegen die Unterdrückung zu erheben.
Doch genauso wie das Lied nach den ersten Zeilen stockt, stockt auch das Stück immer wieder. Wirkliche Höhepunkte und eine tiefere Aussage fehlen.
Von Agnetha Jaunich

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