»Wir sind frei!«

Wenn Du lügen willst, muss die Antwort schneller kommen!
Die Gesetze der Straße lernen die obdachlosen New Yorker Jugendlichen auf morbide Art und Weise kennen. Bereits in der ersten Szene debattiert die Gruppe in ihrem Quartier aus Müll und Unrat neben einem Erfrorenen. Drogen, Hunger, Prostitution, HIV, Grausamkeiten der Familien, Bügeleisenabdrücke, aber auch sich sorgende Verwandte – jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Maybe , Rainbow, OG, Lost, Tears, Maggot und die anderen Straßenkinder begegnen im harten Überlebenskampf immer wiederkehrenden Hilfeangeboten von Passanten, Jugendämtern und aufmerksamen Mitbürgern. Am Ende stehen Happy End, Selbstmord und ein Unfall schweigend nebeneinander.
Das Stück „Wir sind frei“ der Theater AG (9.-13. Jahrgang) des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig nach dem Roman „Asphalt Tribe – Kinder der Straße“ von Morthon Rhue entstand unter der der Leitung von Jutta Paul und wagt sich an ernste Themen. Hut ab – im wahrsten Sinne des Wortes – vor den 14 Darstellern, die im LOT-Theater bei stehender Hitze in dicken Mänteln einen frostigen Winter erlebten und mit ihrem Spiel zum Nachdenken und mit zynischen Sprüchen auch zum Lachen anregten.
Von Mascha Grieschat

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