»Sieben Farben und das Ich«

Wer bin ich und wenn ja wieviele?
Weiße Figuren auf Sockeln im Halbkreis. Musikensemble setzt ein. Das Lied „Seven Colors...life and dead...good and bad...“ geht über in eine atmosphärische Klangcollage, kitzelt aus den blassen Skulpturen diffus-stimmungsgeladene Posen heraus, dann erstarren sie wieder. Es folgen Wechsel zwischen Erstarrung und Vitalität, Traum und Wirklichkeit, Sein und Schein. Ein Junge betritt den Raum, und in seiner Gegenwart bekennen die Figuren Farbe: Gelbe Geld-Gier, silbrig-spiegelnder Narzissmus und bordeaux-farbene Rauschmittelsucht, grüner Vorwurf, braune Völlerei, graues Klagen und rote Aggression. Der Junge ahmt alle Posen nach bis die Skulpturen auf ihn zuströmen, er ringt mit ihnen, eine neue lebensgefährlich wirkende dunkle Figur tritt auf und steigert die Bedrohung, die im letzten Moment von einem glamourösen Wesen abgewendet wird. Ein finaler Song fasst zusammen: „Alles ist in Dir... Wer bist du?“, im Sinne von David Prechts philosophischem Bestseller „Wer bin ich und wenn ja wieviele?“. Visuell und akustisch in klarer Sprache. Insgesamt ausdrucksstark und überzeugend. „Unser Lehrer hat uns von den sieben Todsünden erzählt.“ – Daraus wurde ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Spielgruppen der IGS Querum.
»Sieben Farben und das Ich« ist eine Performance der IGS Querum, Klasse 6.4 und dem Musikensemble musiXircus mit Schülern der Klassenstufen 6, 8 und 10 unter der Spielleitung von Jürgen Osterloh und seiner Co-Tutorin Ruth Hoffmann.
Von Simone Hodemacher

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