»Es wird geschaut, was auf die Bühne kommt«

Menschenburger und Paprikajagd
Zuckende Körper halluzinieren über den Akt des Essens, als etwas Einvernehmendes, Lebensnotwendiges, aber auch als Lieblingsprodukt einer Wegwerfgesellschaft. Der 11.Jahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums aus Göttingen unter der Leitung von Claus Schlegel zeigt in der Szenencollage „Es wird geschaut, was auf die Bühne kommt“ auf, was sich hinter dem Begriff Nahrung alles verstecken kann. Vom Fressneid gesteuerte animalische Kämpfe werden ausgetragen und Mc Donalds-Befürworter mit Refood-Aktivisten konfrontiert.
Eine starke Gruppe, teils sehr überzeugende Rollen, ansprechende Hintergrundmusik und das Spiel mit Monolog, Dialog und einer selbst entwickelten Videoprojektion lassen 55 Minuten, wie im Flug vergehen. Dennoch entsteht
manchmal der Eindruck, dass das Stück an einigen Stellen noch nicht ausgegoren ist. Die teilweise sehr lauten Umbauphasen wirkten leider störend, da man sich als Zuschauer im Endeffekt auch mit deutlich weniger Requisiten hätte zufrieden geben können.
Von Nicole Henz

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