»Nur nicht DIE«

Mobbing, Freundschaft und Schulalltag
Das selbstverfasste Stück "Nur nicht DIE" der Theater AG und der Schulband der 5.-9. Klasse der KGS Moringen Außenstelle Nörten brillierte durch eine tolle Zusammenarbeit der Theater AG und der Schulband.
Mit viel Spielfreude und sichtlicher Motivation jedes einzelnen Darstellers, wie auch der Musiker, legten alle ein musikalisches Stück aufs Parkett, das Themen wie Mobbing, Freundschaft und Schulalltag behandelte.
Zur ersten Szene saß bereits eine Darstellerin auf der Bühne und wartete, ohne nur ein einziges Mal privat zu werden, auf die Stille im Publikum, um dann loszulegen.
Der Auftritt zu Beginn war bereits vielversprechend, als ein Bodyguard die beliebte und von ihrem Gefolge begleitete Nancy ankündigte und den ihr gebührenden Applaus vom Publikum einforderte. So begann das Stück interaktiv und das Publikum wurde direkt angespochen, eine mutige Leistung.
Die Dynamik und Energie waren durchgehend gegeben, sodass es ein sehr kurzweiliges Theatervergnügen wurde. Die Szenen wurden kurz und knackig gespielt. Besonders fein gemacht, waren die Seitenaktionen wie beispielsweise die des Assistenten, der auch nonverbal ein grandioses Spiel an den Tag legte, indem er im hinteren Teil der Bühne slapstickartig Papier aufsammelte und dieses in die Tonne warf. Lobend zu erwähnen ist sein gesamter Spieleinsatz, der vor Komik und Begeisterung für seine Rolle strotzte.
Ein klares und sehr ästhetisches Moment kam beim Streitschlichtergespräch zustande, als die beiden Kontrahentinnen sich mit ihren Stühlen anfangs weitweg und rücklings zum Tisch setzten, um nach jeder Aufforderung näher zu rücken. Stück für Stück und beinahe synchron kamen sie schließlich an den Tisch.
Die musikalischen Szenen waren super, dies galt den starken Stimmen der drei Sängerinnen wie auch der Schulband, die eifrig mit der Leiterin begleitete.
Als zum Schluss die School’s-Out-Party losging erwartete man viel, jedoch sah man in größtenteils gelangweilt blickende Gesichter. Die Musik war hier ein wenig zu laut, sodass man den Gesang der drei Protagonistinnen kaum verstand - diese Aspekte trübten den Abschluss dieser doch sehr gelungenen Inszenierung. Viel Applaus gab es schließlich und der Theaterbesuch wurde mit der netten Rede der Spielleiterin beendet.
Von Céline Bartholomaeus

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