»Ich war. Ich bin. Ich werde.«

Wo komm ich her? Wo will ich hin?
Dass es ein Kooperationsprojekt zwischen dem Darstellendes Spiel und Musik war, wurde einem bei der Inszenierung von Maike Paffrath und Stefan Mende schnell deutlich, denn schon das Bühnenbild zeigte im Vordergrund die Akteure mit Masken in Schwarzlicht liegend und im Hintergrund eine große Bigband aus Schülern. Das Thema war auch schnell klar. Collagenartig versuchten die Schülerinnen und Schüler darzustellen was sie waren, was sie sind und was sie vielleicht werden. Man sah die Einschulung, den Schulalltag, der auch Cliquenbildung und Liebeskummer beinhalten kann und auch den Abschluss und was danach vielleicht folgen könnte.
Die einzelnen Szenen waren sehr authentisch, wirkten aber teilweise unfertig und unreflektiert. Die Zusammenarbeit mit der Bigband funktionierte, wirkte jedoch teilweise sehr aufgeladen. Das Stück schließt ab mit der Frage ‚Und sind sie was sie werden wollten?’ Die Frage stellt sich für die Jugendlichen sicher nicht mehr - sie sind Teil einer gelungenen Szenencollage über die Vorzüge und Probleme des Erwachsenwerdens.
Von Saskia Greulich

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