»Lysistrata: Verkehrt wird im Frieden«

Am Ende siegt die Einsamkeit
Die Männer ziehen in den Krieg und die Frauen bleiben ungefragt zurück. Diese haben jedoch keine Lust mehr auf die fortdauernde Abwesenheit ihrer Männer und stellen ihre Gatten nun vor die Wahl: „Entweder sie schließen Frieden, oder es gibt keinen Sex mehr“. Und so müssen die Männer, als sie zurückkommen, auf dem Sofa schlafen oder den Haushalt alleine schmeißen. Der Darstellende Spiel Kurs 11. Jahrgang des Julius-Spiegelberg-Gymnasiums Vechelde hat sich für sein Stück „Lysistrata: Verkehrt wird im Frieden“ von Aristophanes inspirieren lassen und versucht den Konflikt in die heutige Zeit zu holen. Mit ihrer Anführerin Lysistrata besetzen die Frauen das Regierungsgebäude und entlarven die Männer, die sich, als Frauen verkleidet, versuchen einzuschleichen.
Das ist dann auch das einzige Mal im gesamten Stück, dass den Geschlechterrollen nicht ganz treu geblieben wurde. Am Ende siegt die Einsamkeit und so kommt es zum Frieden. Bleibt zu hoffen, dass diese jungen Erwachsenen noch was anderes kennen lernen als Rollenklischees und dass der Reiz manchmal im Unausgesprochenen steckt.
Von Ines Rönpagel

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