»N.N. – Nomen Est Nominandum«

Gemeinschaft ist Zusammenhalt
‚Nomen est Nominandum‘( Der Name ist hier einzusetzen). So lautet der Titel der Inszenierung des Darstellenden Spiel Kurses des Jahrgangs 11 der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule. Unter Leitung von Maike Paffrath und Joana Koenders schufen die Schüler und Schülerinnen eine selbst getaufte ‚Odyssee heute‘. Der Begriff Odyssee als Synonym für eine lange Irrfahrt kommt immer wieder in der 30minütigen Aufführung vor. Einerseits begibt sich eine Spielergruppe auf eine Weltreise, wobei die Wunschziele von Anfang an weit auseinander laufen, andererseits wissen die meisten Darsteller nicht recht, wann sie auf- und abzutreten haben. Während die einen in Italien Pizza essen, geht der andere in Australien seiner Ehefrau fremd. Weshalb Männerrollen mit Schülerinnen besetzt werden bleibt unklar.
„Wer zählt mehr auf dem Weg zum Ziel, der einzelne oder die Gemeinschaft“? Dieser Frage wird in einer Szenencollage nachgegangen. Starke, durch die Gruppe getragene Bilder, wechseln sich ab mit Texten aus dem Off über Kampf und Krieg. Doch immer wieder kommt der Satz ‚Gemeinschaft ist Zusammenhalt‘, diese Gemeinschaft wird auch durch die Kleidung verdeutlicht. Einerseits heben sich die bunten Hosen voneinander ab, geben aber ein farbenfrohes Gesamtbild, welches durch die ausnahmslos schwarzen T-Shirts abgerundet wird. Es gibt keine Hauptrollen und sogar das Publikum wird miteinbezogen. Interessant ist das Spiel mit dem Licht, wodurch drei unterschiedliche Räume erzeugt werden. Wären die Darsteller mit noch mehr Spielfreude dabei gewesen, hätte die Irrfahrt ein klareres Ziel gehabt.
Von Rike Breier

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