»Ich packe meinen Koffer«

In Hawaii geht der Koffer verloren
Am Anfang fast jeder Reise steht der Koffer. Und am Ende ein Ziel. Dazwischen passieren allerhand spannende, lustige, verrückte Geschichten, die die Theater AG des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig in „Ich packe meinen Koffer“ rasant und kreativ erzählt.
Neun Jugendlichen ist erst mal laaangweilig, bis die Idee des Verreisens die Fantasie beflügelt. Und los geht der wilde Urlaubs-Expeditions-Sightseeing-Party-Abenteuer-Trip von New York bis in die Tundra. Die Koffer, gepackt mit lauter nützlichen Dingen, immer dabei, mehr Requisiten braucht es nicht. Die eindrucksvolle Gruppendynamik der neun jungen Spieler erweckt die erzählten Geschichten zum Leben. Jeder erlebt dabei sein eigenes Abenteuer; die anderen erschaffen die Welt drum herum, während sich die Koffer wahlweise in Kamele oder Laserschwerter verwandeln. Während der fulminanten Reise wird sich verirrt, ein Geist gefangen, Elvis Presley beinahe geheiratet; in Hawaii geht der Koffer verloren und in der Tundra fressen Zombi-Kaninchen den Zombi-Neandertaler, den man aus seinem eisigen Schlaf aufgetaut hat. Temporeich und kreativ sind die Episoden inszeniert und werden mit viel Spielfreude in einer wunderbaren Synthese aus Musik, Licht, Bewegung und Schauspiel dargestellt.
Von Anna-Katharina Wurst

Kommentare

31.05.2013 15:57 Zuschauer
Das Stück war atmosphärisch dicht und unterhaltsam, dabei haben die Schauspieler die Spannung gehalten und die verrückten Einfälle mit einer ernsthaften Konzentration dargebracht. Genial: die sparsam eingesetzten Effekte und die Komposition von verschiedenen Bildern aus den Requisiten (Koffern) und Musik. Eine Theaterstunde die genauso eindrucksvoll nachwirkt wie von den "großen". Vielen Dank

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