»Erschlagen«

Terror, Amok, Mord.
„Erschlagen“ eröffnete die 44. Schultheaterwoche Braunschweigs im Kleinen Haus des Staatstheaters. Zu sehen war der Kurs Darstellendes Spiel des 12. Jahrgangs am Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel unter der Leitung von Christian Krüger. Mit rhythmischen und choreographischen Elementen zeigten die SchülerInnen Szenen aus der von ihnen gewählten Thematik: Terror, Amok, Mord. Im Wechselspiel zwischen Täter- und Opferrollen bewiesen die SchülerInnen eine starke Bühnenpräsenz und Gruppendynamik. Die Zuschauer waren U-förmig und ebenerdig um den vorderen Teil der Bühne platziert, was einen engen Kontakt zwischen ihnen und den Darstellern ermöglichte. Leider fehlte teils klarer Blickkontakt. Die Bühne war minimalistisch eingerichtet. Im Hintergrund wurden auf einer Leinwand thematisch passende Fotos und Nachrichtenshows gezeigt. Auch thematisierten die SchülerInnen den Miss- und Gebrauch von Video-/Kameras und scheuten sich nicht das Publikum zu filmen und fotografieren. Zum krönenden Abschluss des Stückes, was durch eigens gespielte und eingespielte Musik begleitet wurde, zertrat ein Darsteller einen schwarz-rot-gold bemalten Stock, was als Sinnbild der Zerstörung und des Zusammenbruchs Deutschlands durch brutale Gewaltakte gesehen werden kann.
Von Theresa Meidinger

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