»Erschlagen«

Vorne ist, wo meine Waffe hin zeigt!
Geiselnahme, Mordserie, Amoklauf – Themen die uns auf Titelblättern oder in Abendnachrichten begegnen. Gemeinsam in der Gruppe ist man stark und traut sich so einiges, zeigt dieser 12. Jahrgang des Gymnasiums im Schloss Wolfenbüttel.
Ihre abwechslungsreichen Szenencollagen aus Kampfchoreografie, chorischen Momenten und Lifeübertragung lassen den Zuschauer spüren, dass diese Gruppe intensiv geforscht hat und es um ein ernstes Thema geht - Gewalt.
Stöcke dienen mal als Rhythmusinstrument und mal als Waffen. Ob einer auf alle zielt oder alle auf einen kann sich schnell ändern, und so gehen in dem ganzen Stück auch einige zu Boden. Wer von Parolen wie „Vorne ist, wo meine Waffe hin zeigt!“ und „Die erste Waffe bin ich!“ noch nicht genug hat, bekommt auch noch den Hitlergruß. Zum Schluss hat das Grauen ein Ende: Das Individuum entscheidet sich gegen die Gewalt und zertritt seinen (Schlag-)Stock. - Ein starkes und intensives Stück!
Von Ines Rönpagel

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