»Die Marionette«

War es Selbstmord?
Dunkelheit. Ein junges Mädchen liegt auf einem Sofa. Man erahnt einen Schatten, und sieht doch nur in der Dunkelheit weiß leuchtende Hände. Er steigt auf eine Leiter, sodass er sich über dem Mädchen befindet, und bewegt geschickt seine Hände. Er steuert sie. Sie ist seine Marionette. Wenig später wird das junge Mädchen vor einer psychiatrischen Klinik tot aufgefunden. War es Selbstmord? Das von der Theater AG der Christophorusschule selbst geschriebene Stück war ein spannend inszenierter Krimi, in welchem die Spieler in ihrer jeweiligen Rolle fantastisch aufgingen. Die eifrige, impulsive Kommissarin und der Psychiater mit seiner affektierten Art, wie man sie aus der üblichen Kriminalgeschichte kennt, wurden ebenfalls eingebaut. Und auch wenn mit den üblichen Klischees gespielt wurde, war dieses Stück etwas Neues, Frisches. So kam zum Beispiel der Schwarzlichteffekt zum Einsatz, welcher in der Dunkelheit eine packende Stimmung erzeugte. Insgesamt wurde viel mit technischen Effekten, wie Tonaufnahmen, Musik und dem Spiel zwischen Licht und Dunkelheit, gearbeitet. Und doch wirkte es nicht überladen, sondern gut abgestimmt. Ein spannender Krimi-Abend, der hoffen lässt, dass die Theater AG der Christophorusschule schon an einem neuen Stück arbeitet.
Von Alexander Sommerburg

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