»Geh langsam wenn du es eilig hast«

Die Uhr tickt. Hier und Jetzt.
Mit einer ausdrucksstarken Körperspannung und zahlreichen komplexen Choreografien begeisterten die SchülerInnen des Darstellenden Spiel Kurses der 12. Jahrgangsstufe des Theodor-Heuss-Gymnasiums Wolfenbüttel am Montagabend die Zuschauer des Kleinen Hauses. Aus Dokumentationen, Filmen und biografischen Beiträgen schufen die SchülerInnen ein Textmaterial, das die verschiedensten Bereiche beschreibt, die durch die Zeit beeinflusst werden und unseren Alltag bestimmen. Das Spielprinzip des Kurses bestand aus zwei Erzählerinnen am Bühnenrand und zwanzig körperlich agierenden SpielerInnen auf der Bühne. Ein Bruch dieses Spielprinzips wäre nach 30 Minuten Spielzeit wünschenswert gewesen, blieb jedoch aus.
Es zählt das Hier und Jetzt - war das Fazit, das die SchülerInnen aus der Arbeit an ihrer Szenencollage "Geh langsam, wenn du es eilig hast" erschlossen und mit eindrucksvollen Bildern, Bewegungsabläufen und Projektionen vermittelt haben. Abschließend ist zu betonen, dass dieser Kurs definitiv die Schultheaterwoche in Braunschweig mit ihrer Spielfreude und Energie bereichert hat.
Von Tobias Möhlmann

Kommentare

02.07.2014 09:06 Christina Sandvoß
Glückwunsch zu Ihrem außergewöhnlich guten Theaterstück. Meine Familie war schon bei der Premiere begeistert von dem Stück, es war noch längere Zeit Gesprächsthema bei uns. Wir kamen nicht umhin, uns in dem Spiel wiederzufinden: Die Reflektion auf unser eigenes Leben und wie wir mit der uns zu Verfügung stehenden Zeit umgehen (oder vielleicht in Zukunft umgehen könnten).
Für die Theateraufführung im Kleinen Haus haben wir mehrere Freunde mitgenommen, die schon von unseren Erzählungen neugierig geworden sind. Auch die waren völlig vereinnahmt von der Vorstellung. Auch hiernach haben wir wieder diskutiert und das Stück Revue passieren lassen. Und deshalb habe ich mich entschlossen Ihnen zu schreiben.
Der Tenor unserer Diskussion war letztendlich, dass dieses Stück unbedingt auf Video aufgenommen werden müsste. Es wäre für jede Burn Out Therapie eine Bereicherung. Weil man einfach nicht umhin kommt sich den Spiegel vorzuhalten. Jeder von uns könnte Möglichkeiten finden, sich aus diesem Zeitzirkel (für kurze Zeit) zu stehlen.
Sie und die Gruppe haben etwas Außergewöhnliches geschaffen.
Mit freundlichen Grüßen Christina Sandvoß - und alle, die mit mir das Stück gesehen haben!

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