»Kwela, kwela - Ein afrikanisches Märchen mit Pfiff«

Beeindruckende musikalische Leistung
Zu Beginn überzeugte der Einmarsch der Spieler in ihren vielfältigen, sorgfältig von Eltern gearbeiteten Kostümen. Es gab schöne, atmosphärische Musik, gut und exakt eingespielt, die klasse einstudierten Lieder, Rhythmik, chorisches Sprechen und die absolute Textsicherheit der Kinder waren beeindruckend. Das Licht wurde passend und wechselnd eingesetzt.
Die Raumgestaltung des Bühnenbildes war stimmig, der Raum selber aber leider wenig bespielt. In der zweiten Hälfte des Stückes wurde es interessanter, da die Bühne z.B. durch Gespenstertanz besser genutzt wurde. Die Aufstellung der Gruppe am Bühnenrand hätte durch Gänge und bessere Raumnutzung aufgelockert werden können.
Inhaltlich zielte der Wortwitz auf den Erfahrungshorizont von Erwachsenen ab: Wörter wie deprimierend, Romantik, Burnout sind für diese Altergruppe eher schwieriger zu verstehen und/oder authentisch darstellbar. Hier: Mut, die Textvorlage zu kürzen und den Schülern mit ihrer eigenen Kreativität und ihren eigenen Ideen mehr Raum zu geben. Die Lehrerbegrüßung und Verabschiedung war nicht notwendig.
Trotzdem: Insgesamt ein glitzerndes, buntes klingendes Singstück.
Von Julia Schallehn

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