»SeelenSCHACH«

Vier verliert…
Euphorie, Isolation, Aggression und Sucht stehen sich in dem Stück ,,Seelenschach‘‘ gegenüber und buhlen um die Gunst von Leon. Leon geht es nämlich nicht gut und er versucht einen Weg aus seiner Misere zu finden. Also begibt er sich auf eine Reise durch die Welten der vier Emotionen. Am Ende geht er dann aber doch seinen eigenen Weg.
Das ist also Seelenschach! Es klingt vielleicht simpel, funktioniert in der Umsetzung des Kurses Darstellendes Spiel Jahrgang 12 der IGS Querum unter der Spielleitung von Dorothee Horsch aber erstaunlich gut! Die Euphorie springt wie ein wahnsinniger durch die Gegend, die Sucht raucht und verteilt Drogen, die Aggression stiftet zu Gewalt und Ausrastern an und die Isolation isoliert eben. Das Ganze geht durch die unheimliche Spielfreude der Gruppe nahezu tadellos auf. Die einzelnen Szenen ergeben für sich Sinn und die Geschichte ist nachvollziehbar, die Musik ist für die einzelnen Szenen gut gewählt und ergänzt das Gesamtbild. Lediglich die Überästhetisierung der Emotionen durch Farben wirkt hier fehlplatziert. Auch eine Einbindung der gesamten Gruppe, anstatt überflüssigen Auf- und Abgängen in einigen Szenen, wäre wünschenswert gewesen. Das ist allerdings nur die Nadel im Heuhaufen. Denn die Gruppe erntet zu Recht großen Applaus für ihre Leistung, die sie hier abgerufen hat.
Von Niklas Weihe

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