»Maikäfer – Wenn Junge Menschen werden«

Hoffnung und Liebe
Vier verschiedene Gruppen haben an diesem Tanztheaterstück mitgewirkt. Jede hat für sich gearbeitet und am Ende gab es nur wenig Zeit alles zusammen zu führen. Doch davon merkt man nichts. Gerade die Szenen in denen die Grundschülerinnen mit den „Größeren“ zusammen tanzen sind emotional besonders stark. Das Kinderlied „Maikäfer flieg, dein Vater ist im Krieg“ zieht sich als roter Faden durch das Stück. Die „Kleinen“ geben das Schöne am Mai wieder. Die Großen (bis zur 9. Klasse) stellen den Krieg bewegend dar. Die tänzerische Interpretation wird mit Beamerbildern und spezieller Beleuchtung gelungen untermalt. Eine Schattenwand wird eingesetzt, um bei der starken Szene der Mutter mit Kind im Krieg die Bedrohung durch die Soldaten darzustellen. Für die Mutter ist die Tänzerin noch zu jung. Doch die große Schwester, die die kleine beschützt, ist sehr glaubhaft. Und man leidet mit, als sie ihr genommen wird.
Das Ende des Stücks ist wieder voller Hoffnung und Liebe.
Die Tänzerinnen überzeugen mit Präzision, selbst erarbeiteten Choreografien und einer Menge Ausdruck. Abgerundet wurde die Produktion mit Gesang, Gitarre, Spiel und vielen schönen Bildern.
Von Anja Flohé

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