»Die rote Zora«

Uskoken stehen ein für Gleichheit und Gerechtigkeit
Die rote Zora trotzt mit ihrer Bande den Reichen des Dorfes und kümmert sich um Branco, der gerade seine Mutter verloren hat und des Diebstahls bezichtigt wird. Mit nichts in der Tasche findet er bei den wilden Waisenkindern Hilfe und Solidarität. Nicht zuletzt ein Lied schweißt die Bande zusammen. Unterstützung erhalten die Kids bei den Gorians, Fischer, die die Armut kennen und das Schicksal der Kinder verstehen. Auf der anderen Seite stehen der Dorfrat mit der Bürgermeisterin und die Gymnasiasten, die lieber sähen, dass die Streuner verschwinden. Letztlich gelingt es den Fischern, den Rat von der Unterstützung der Zora-Bande zu überzeugen, denn Hunger, Durst und Kälte plagt die Armen, die dennoch Gleichheit und Gerechtigkeit als oberstes Gebot sehen.
Der DS-Wahlpflichtkurs der IGS Celle präsentierte am Mittwochvormittag in der Brunsviga unter der Spielleitung von Christiane Rahlfs und der musikalischen Leitung von Sophie Stürmer und Oliver Zahn das abwechslungsreiche Musical Die rote Zora, bei dem Klavier und Saxophon den instrumentalen Part übernahmen. Eine Stunde lang spielten und sangen die Siebtklässler nach der bekannten Buchvorlage von Kurt Held, wobei Sechstklässler eines weiteren Kurses der Gesamtschule den unterstützenden Chor aus dem Publikum singend bildeten. Die einfallsreiche Kostümierung der Thunfische, die zahlreichen Obst- und Gemüsesorten aus Pappmaché und die technische Begleitung wurden mit Hilfe des Kunst- bzw. Technikkurses dieser Schule ermöglicht.
Das Publikum freute sich über den unvermuteten Wasserpistoleneinsatz, der den Auftritt der Thunfische mit ihren Schuppen und Silberstreifen besetzten blauen Overals begleitete.
Als Hintergrund verwendete die Gruppe auf Leinwand projizierte Fotos von Hafen, Meer und Ruine, um den Handlungsort Kroatien zu verdeutlichen.
Die sängerischen und spielerischen Leistungen vieler Darsteller, die sich auch für ein kleines Tänzchen nicht zu schade waren, überzeugten das gewogene Publikum. Trotz der Länge des Stückes verloren die Jugendlichen zu keiner Zeit ihre Spielfreude. Der Gegensatz der verfeindeten Gruppen die Bande der roten Zora und die Gymnasiasten wirkte glaubhaft. Wünschenswert erscheint der Verzicht auf den winkenden Chor vor der Leinwand oder den Einsatz eines betrunkenen Polizisten.
Von Susanne Gropp

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