»TerrorIstInnen«

Geschichts-Doku zum Umfallen
Es ist dunkel. Orientalische Klänge ertönen und im Hintergrund ist die Projektion einer Wüste zu sehen. Einige der Zuschauer werden von den Darstellern, welche Pali-Tücher, Bauchtanz-Röcke, Trachten und Gewänder tragen, aufgefordert, mit ihnen gemeinsam auf vielen Decken auf der Bühne Platz zu nehmen. In der Hand halten sie kleine Lichter. Somit sind sie nicht nur Betrachter, sondern direkt im Geschehen. Die Spots gehen an.
Die Inszenierung gleicht einer Geschichts-Doku, wie man sie aus dem Fernsehen kennt. Die Schüler und Schülerinnen des Darstellendes-Spiel Kurses des 11. Jahrgangs der IGS Franzsches Feld erzählen chronologisch die Geschichte des Terrorismus durch einzelne Szenen. Der Wunsch besteht, die Doku abzuschalten, um die Darsteller und ihr Interesse und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Terrorismus kennen zu lernen.
Eine Darstellerin verpasst ihren Einsatz zum „Sterben“ und ihre Freundin souffliert ihr von der Seite in falscher Grammatik „Sterb“ zu. Sie fällt um. Im Laufe des Stückes fallen immer mehr Darsteller auf der Bühne um und Krieg wird in Slow-Motion dargestellt. Es ist zu beobachten, dass es ihnen meist unangenehm ist und schwer fällt, ihre Rollen zu spielen.
Am Ende der Inszenierung kommt der Moment, wo jeder Schüler/in der Reihe nach ein Statement zum Thema Terrorismus abgibt, einer sagt aber auch: „Ich bin Mark und habe keinen Spaß.“ Andere wiederum bleiben ihren Rollen bis zum Ende treu.
Von Stella Wörner

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